Tiefe & Perspektive

Perspektive kennen wir in der Kunst schon lange, die Maler haben sich diesem Phänomen bereits angenommen und ist heute in der Fotografie ebenfalls eines der wichtigsten Gestaltungsmittel. Dabei ist es egal, ob man mit einer teuren Spiegelreflex-, einer Mittelfomat-, einer Schnappschuss- oder einer Handykamera die Aufnahmen tätigt.

Mit der Tiefe in einem Bild gaukeln wir eine gewisse Dreidimensionalität vor, obwohl das Bild ja eigentlich nur zweidimenisonal abgebildet wird. Sie kann durch die Wahl des Standpunktes, nicht aber durch die Wahl der Brennweite beeinflusst werden.

Durch räumliche Anordnung von Objekten und Ihrer Verhältnismässigkeit zueinander sehen wir Tiefe bzw. Perspektive in einem Bild.

Wir sehen weit entfernte Objekte kleiner als diejenigen, welche in der nähe stehen, auch wenn sie in wirklichkeit genau gleich gross sind.

Diese Woche handelt mein Blog davon, welche Strategien es gibt, um eine solche Tiefenwirkung zu erzeugen – oder wie man sie bei bestimmten Motiven vermeiden kann.

Eine reale Szenerie entsteht dadurch, dass der Betrachter das Gefühl hat, das Bild hätte eine starke Tiefenwirkung.

Welche Arten von Perspektiven kennen wir?
Unter anderem kennen wir die Normal-, Frosch-, Vogelperspektive es gibt neben vielen weiteren noch die sogenannten Linearen Perspektiven, abnehmende Perspektive sowie Athmosphärische Perspektive. Diesen drei letzen Perspektiven widmen wir uns in dieser Woche.

Lineare Perspektive bedeutet
Senkrechte Linien erscheinen in Originalgröße, während waagerechte Linien verkürzt und am Horizont zusammenzulaufen scheinen.

Fotowalk Photo19

Abnehmende Perspektive
Objekte im Vordergrund wirken grösser als dieselben Objekte im Hintergrund. Der Fluchtpunkt darf auch ausserhalb des Fotos liegen, zudem sollte die Kamera parallel zum Horizont stehten, denn dann laufen die Linien ine inem Punkt am Horizont zusammen.

Jasna Góra
Kloster und Wahlfahrtskirche Jasna Góra

Atmosphärische Perspektive
Wem ist noch nie aufgefallen, dass weiter entfernte Berge etwas neblig scheinen, wohingegen Berge im Vordergrund ganz klar ersichtlich sind.

Greifensee

Nun geht es auf die Suche nach neuen Motiven.

Meine Bilder, welche ich zur Beurteilung abgegeben habe:

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Wie immer nach ein paar Tagen folgt das Feedback-Video von Stefan

 

Heute hatte ich die Gelegenheit, zwei der Bilder noch einmal zu erstellen. Dieses Mal mit dem Handy und bei deutlich schlechterem Wetter. Wie einige Tage später und mit einem anderen Wetter sich auf die Bilder auswirken, könnt ihr sehen, genau so wie eine andere Perspektive sich verändert.

 

 

Die kreative Fotozeit                                                                    Woche 14 – das fesselnde Motiv

 

Veröffentlicht von ilgemophoto

Ich bin eine engagierte Fotografin, welche sich gerne mit anderen für Fotowalks trifft und aktiv in einer internationalen Community engagiert. Am liebsten lichte ich Pflanzen ab und liebe es in Städten zu fotografieren.

2 Kommentare zu „Tiefe & Perspektive

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